Über uns

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Die Initiative „Journalismus macht Schule“ will helfen, Erfahrungen und Unterrichtsmaterialien zu bündeln und Unterrichtsbesuche von JournalistInnen zu vermitteln.  Deshalb haben sich JournalistInnen der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, des NDR, BR, WDR, ZDF, von CORRECTIV, der Reporterfabrik, der Lie Detectors, von Journalistenschulen und Universitäten, mit Akteuren der Lehrerfortbildung und Medienpädagogen, Medienanstalten und Institutionen der politischen Bildung zusammengetan, um diese Aufgabe zu erfüllen. Ziel ist es, in einer koordinierten und nachhaltigen Anstrengung von JournalistInnen und Lehrenden, Schülerinnen und Schüler zu kompetenten Akteuren in der demokratischen Öffentlichkeit zu machen.

Die Initiative „Journalismus macht Schule“ wird getragen von:

  • Ajmone Kuqi, Netzwerk Recherche, Berlin, ist Projektleiterin bei der Journalistenorganisation Netzwerk Recherche e.V. und unterstützt die JMS-Initiative aus Berlin. Davor arbeitete sie als Autorin beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. Von 2004 bis 2012 verbrachte sie sehr viel Zeit in der Redaktion der NDR Sendung ZAPP – Das Medienmagazin. Ajmone ist Diplomsoziologin und studierte an der Hamburger Universität Soziologie, Politik, Psychologie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.
  • Prof. Dr. Volker Lilienthal, Universität Hamburg, ist Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus. Als Geschäftsführer der Gesellschaft für Medienkultur und Qualitätsjournalismus gem. UG verantwortet er ein Regionalprojekt, das Journalistinnen und Journalisten an interessierte Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein vermittelt. Das Projekt wird gefördert von der Medienstiftung Hamburg | Schleswig-Holstein, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, der Hans-Böckler-Stiftung und der Otto-Brenner-Stiftung.
  • Klaus Ott, Süddeutsche Zeitung, München, arbeitet seit 1984 für die Süddeutsche Zeitung, gehört dort dem Investigativ-Ressort an und recherchiert und schreibt meist über Wirtschaftskrimis aller Art. Er organisiert zusammen mit seinem Kollegen Tom Soyer Schulbesuche von SZ-Journalisten; die beiden haben zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung landesweite Medienschulprojekte angestoßen. Klaus Ott hat solche Projekte auch in anderen Ländern mit initiiert, weil aus seiner Sicht Medienkompetenz immer wichtiger wird, um eine weitere Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.
  • Kuno Haberbusch, NDR, Hamburg, ist beim NDR zuständig für Dokumentationen und Sonderprojekte. Als ehemaliger Leiter des Politmagazins PANORAMA und des Medienmagazins ZAPP ist er immer wieder eingeladen in Schulklassen, aber auch zu Elternversammlungen, um über die Arbeit von Journalisten/innen zu informieren. Das Interesse ist nach wie vor groß. Ebenso aber auch  die (zunehmende) Verunsicherung, bisweilen auch schon fast Ahnungslosigkeit über die Arbeit von Journalisten/innen und die Bedeutung von unabhängigen Medien in einer Demokratie. Der NDR hat verschiedene Angebote für Schulen: https://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/Der-NDR-zu-Gast-in-der-Schule,schuletrifftndr104.html und https://www.ndr.de/der_ndr/medien_und_bildung/index.html
  • Edina Medra, selbstständige Filmemacherin und Medienpädagogin, Bremen, ist Lehrbeauftragte für Medienpädagogik an der Hochschule Bremen, Fachbereich Soziale Arbeit und Referentin für Medienkompetenz, Bremischen Landesmedienanstalt / Medienberaterin bei Radio Weser TV. Sie ist Medienpädagogin und Filmemacherinnen in Bremen, hat in den USA studiert und wurde geboren in Rumänien.
  • Jörg Sadrozinski, Reporterfabrik, Hamburg; ist verantwortlich für die Medienkompetenzprojekte der Reporterfabrik. Journalist und Lehrbeauftragter u.a. in Bern und Chur (Schweiz). Von 2011 bis 2017 Leiter der Deutschen Journalistenschule in München, davor Redaktionsleiter von tagesschau.de. Dort initiierte er bereits 2001 das erste Schulprojekt von ARD aktuell mit 45 Klassen aus Hamburg.
  • Cordt Schnibben, Reporterfabrik, Hamburg, gründete 2018 zusammen mit David Schraven die Reporterfabrik. Im Jahr 1984 fing er als Redakteur bei der ZEIT an. 1989 wechselte er zum Spiegel  für den er als Reporter um die Welt zog, das Monatsmagazin Spiegel Reporter und danach das Gesellschafts-Ressort leitete. Er entwickelte die App des Magazins und für die Redaktion viele neue digitale, multimediale Erzählformen. Schnibben ist Autor und Herausgeber mehrerer Sachbücher und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. 2007 gründete er gemeinsam mit Stephan Lebert und Ariel Hauptmeier das Reporter-Forum, eine Initiative für die Fortbildung von JournalistInnen.
  • Kerstin Schröter, ehem. Journalistin, Lehrerin, Dozentin in der Lehrerfortbildung LI, Hamburg, macht aus der Neugier der Lernenden und ihren langjährigen redaktionellen Erfahrungen Journalismus zum Unterrichtsprinzip. Jede Klasse ist eine kleine Redaktion, denn das Können zeigt sich im Tun. Dabei entstehen im Unterricht journalistische Lernergebnisse wie Interviews, Reportagen sowie Lern-Audios und -Videos, welche auf Blogs und zum Teil in der Presse veröffentlicht werden. Diese und andere digitale Unterrichtsideen gibt sie im digital.learning.lab an KollegInnen weiter. Sie bildet Lehrkräfte in verschiedenen On- und Offlineformaten fort und erstellt Infomaterial.
  • Martin Spiewak, Die Zeit, Berlin, schreibt seit mehr als zwanzig Jahren über Schule und Bildung im Ressort WISSEN der ZEIT. Genauso so lang gibt es auch das Projekt ZEIT für die Schule, das LehrerInnen bei der Medienbildung unterstützt. Zu Themen wie Fakenews, Medienrecht oder Interviewführung stehen hier didaktisch aufbereitete Unterrichtshilfen zur Verfügung. Zudem sitzt er im Beirat des Studienkollegs für engagierte Lehramtsstudierende der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (www.sdw.org/studienkolleg/studienkolleg) und ist Mitglied in verschiedenen Jurys zum Thema Bildung, u.a. dem Deutschen Lehrerpreis (Deutscher Philologenverband, www.lehrerpreis.de).
  • Mark Spörrle, Hamburg, ist stellvertretender Chef vom Dienst der ZEIT, hat im Initiativkreis das bundesweite Netzwerk zur Informationskompetenz „Journalismus macht Schule“ mitbegründet und kümmert sich um Regionalprojekte in Hamburg und Schleswig-Holstein.
  • Andreas Wolfers, ehem. Leiter der Henri-Nannen-Schule, Hamburg, leitete von 2007 bis 2019 die Henri-Nannen-Journalistenschule. Er vertritt in der JmS-Initiative die Belange der großen deutschen Journalistenschulen. Viele von ihnen vermitteln Absolventen in ihre einstigen Schulen, eine Aktion zum jährlichen Tag der Pressefreiheit, die 2018 von der Deutschen Journalistenschule in München  initiiert wurde. Über weitere Projekte mit Jugendlichen aller Schulformen werden die Journalistenschulen von Mitte 2020 an unter www.hashtag-journalistenschule.de informieren.

Die Namen weiterer Beteiligter und MitarbeiterInnen der Initiative finden Sie unter Kontakt.

Der Förderung der Medienkompetenz dient auch ein bundesweiter Kongress am 22./23. Januar in Berlin von vielen JournalistInnen, LehrerInnen, MedienpädogInnen und WissenschaftlerInnen, veranstaltet vom Journalistenverein Netzwerk Recherche sowie Medienunternehmen und der Telekom-Stiftung und unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung, der Hertie-Stiftung und der Stiftung Pressehaus NRZ.